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Ausbildungsvergütung

Das System der dualen Berufsausbildung in Deutschland bietet jungen Menschen eine breite Palette praxisnaher und qualifizierter Ausbildungsberufe. Mit der Wahl des Ausbildungsplatzes fällt eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft.

Die nachfolgende Broschüre zeigt die Vielfalt der Branchen, in denen in Nordrhein-Westfalen ausgebildet wird: von A wie Abwrackgewerbe bis Z wie Zuckerindustrie werden tarifvertragliche Ansprüche aus 121 Branchen und 129 Tarifverträgen aufgeführt. Die Broschüre gibt einen Überblick über die jeweiligen Ausbildungsvergütungen, Urlaub, Urlaubsgeld, Jahressonderzahlungen und die vermögenswirksamen Leistungen. Dazu kommen die tariflichen Anfangsentgelte, die bei einer Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung in dem jeweiligen Wirtschaftszweig zu erwarten sind.

 

Die zuständige Handwerkskammer bzw. Industrie- und Handelskammer hat unter anderem die Angemessenheit der Vergütung im Sinne des § 17 Absatz 1 Berufsbildungsgesetz (BBiG) zu prüfen. Soweit die Ausbildungsbetriebe tarifgebunden sind, gelten die im Tarifvertrag vereinbarten Ausbildungsvergütungen als angemessen, weil in den Tarifverträgen immer Mindestleistungen vereinbart werden. Bei nicht tarifgebundenen Vertragsparteien ist die unterste Grenze der Angemessenheit dann unterschritten, wenn sie zu mehr als 20 Prozent von den branchenüblichen Vergütungssätzen abweicht. Dies hat das Bundesarbeitsgericht am 10. April 1991 (Az. 5 AZR 226/90) entschieden.

 

Allgemeinverbindliche Tarifverträge über Ausbildungsvergütungen

Für Auszubildende im Friseur-, Bäcker- und Schornsteinfegerhandwerk gelten allgemeinverbindliche Tarifverträge. Das bedeutet, dass diese Tarifverträge auch für Betriebe bzw. Auszubildende  gelten, die nicht in einem Arbeitgeberverband bzw. in einer Gewerkschaft organisiert sind.

Vereinbarung über Ausbildungsvergütungen für Auszubildende des Bäckerhandwerks

Die Allgemeinverbindlicherklärungt für die Vereinbarung über Ausbildungsvergütungen für Auszubildende (Lehrlinge) des Bäckerhandwerks gilt im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde mit Wirkung gilt vom 1. Februar 2015 für allgemeinverbindlich erklärt.

Tarifvertrag über die Vergütung für Auszubildende im Friseurhandwerk

Die Allgemeinverbindlicherklärung für den Tarifvertrag über die Vergütung für Auszubildende im Friseurhandwerk besteht für den gesamten Tarifvertrag und wurde zum 1. August 2012 erklärt.

Tarifvertrag für Auszubildende für das Gaststätten- und Hotelgewerbe

Die Allgemeinverbindlicherklärung für den Tarifvertrag für Auszubildende für das Gaststätten- und Hotelgewerbe vom 20. April 2016 wurde zum 1. August 2016 erklärt.

Tarifvertrag über die Förderung der beruflichen Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk

Die Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrags über eine gemeinsame Einrichtung für das Schornsteinfegerhandwerk gilt im Bundesgebiet Deutschland. Sie wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2015 für allgemeinverbindlich erklärt. In § 4 wurde die Höhe der Ausbildungsvergütung vereinbart.

 

Telefonische Anfragen zu Tarifverträgen

Link-Tipp: Infos rund um die Ausbildung

Das Portal für Jugend, Arbeit und Ausbildung

Link-Tipp: Jugend in Arbeit Plus

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Infos zum Förderprogramm

Broschüren-Tipp: Vergütungen für Auszubildende

Tabellarische Übersicht